Reiseinfos

Südafrika

 

Einreise für Deutsche (Kurzfassung):
Als Touristen visumfrei für 90 Tage. Notwendig sind: Mindestens noch 30 Tage über das Ausreisedatum gültiger Reisepass oder maschinenlesbarer Kinderreisepass, Rück- oder Weiterreisetickets, ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt. Alle Pässe sollten mindestens noch zwei freie Seiten für Ein- und Ausreisestempel haben. Bei der Einreise Minderjähriger nach Südafrika sind besondere Bestimmungen zu beachten. Nähere Informationen sind bei der zuständigen südafrikanischen Vertretung erhältlich.

Lage:
Die Republik Südafrika liegt an der Südspitze des afrikanischen Kontinents zwischen dem 22. und 35. südlichen Breitengrad. Sie besteht aus den Provinzen Northern Cape, Western Cape, Eastern Cape, KwaZulu/Natal, Free State, Mpumalanga, Limpopo (Northern Province), Gauteng, North West. Fläche: 1.219.090 km². Verwaltungsstruktur: 9 Provinzen (Eastern Cape, Free State, Gauteng, KwaZulu-Natal, Limpopo, Mpumalanga, North-West, Northern Cape, Western Cape).

Einwohner:
Bevölkerung: ca. 51,77 Millionen Städte: Tshwane (Pretoria) (Hauptstadt - Regierungssitz, 1.362 m hoch) ca. 2,9 Millionen Johannesburg (1.735 m hoch) ca. 4,4 Millionen Kapstadt ca. 3,7 Millionen eThekwini (Durban) ca. 3,4 Millionen Ekurhuleni-Germiston (East Rand) ca. 3,2 Millionen Nelson Mandela Bay (Port Elizabeth) ca. 1,2 Millionen Buffalo City (East London) ca. 755.200 Mangaung (Bloemfontein) (1.390 m hoch) ca. 747.400 Emfuleni (Vanderbijlpark) ca. 721.700 Polokwane (Pietersburg) ca. 629.000 Msunduzi (Pietermaritzburg) (684 m hoch) ca. 618.500 Thulamela-Thohoyandou ca. 618.500 Mbombela (Nelspruit) ca. 588.800 Rustenburg ca. 549.600 Bushbuckridge ca. 541.200

Sprache:
Amtssprachen sind Englisch, Afrikaans, Zulu, Xhosa, Tswana, Nordsotho, Südsotho, Tsonga, Swazi, Ndebele, Venda. Französisch, Italienisch und Deutsch wird von den Angestellten vieler größerer Hotels und Geschäfte gesprochen.

Zeitverschiebung:
Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 Stunde Während der europäischen Sommerzeit besteht kein Zeitunterschied.

Stromspannung:
220/230 Volt Wechselstrom, 50 Hertz (in Pretoria 240 Volt Wechselstrom, in Port Elizabeth 250 Volt). Für die dreipoligen Steckdosen wird ein spezieller Adapter benötigt, der nur vor Ort gekauft werden kann.

Telefon:
Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Südafrika ist 0027, von Südafrika nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Die öffentlichen Telefonzellen haben für alle Gespräche Selbstwähleinrichtungen. Die Münz-Telefonzellen sind blau, Telefonzellen, die mit Telefonkarten funktionieren, grün. Telefonkarten (phonecards) mit Guthaben zwischen 10 und 200 R sind erhältlich in Postämtern oder Einkaufszentren, man kann mit ihnen in der Regel sowohl innerhalb Südafrikas als auch ins Ausland telefonieren. Nur von einigen wenigen Karten-Telefonzellen aus ist das Telefonieren ins Ausland nicht möglich. In öffentlichen Telefonzellen gibt es meist einen Hinweis, wo die nächste Verkaufsstelle liegt. Möglich ist außerdem die Vermittlung in einem Postamt und das Telefonieren in einem Telefonladen. Vom Hotel aus zu telefonieren ist sehr teuer. NOTRUFNUMMERN: Polizei 10111, Unfallrettung 10177, Feuerwehr 10111.

Mobilfunk:
Netztechnik: GSM 900/1800. Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Südafrika von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone. An den Flughäfen in Johannesburg und Kapstadt können auch südafrikanische Mobiltelefone gemietet werden.

Feiertage:
1. Januar (Neujahr) 21. März (Tag der Menschenrechte) 18. April (Karfreitag) 21. April (Ostermontag) 27. und 28. April (Freiheitstag) 1. Mai (Tag der Arbeit) 16. Juni (Tag der Jugend) 9. August (Frauentag) 24. September (Tag des Erbes) 16. Dezember (Tag der Versöhnung) 25. Dezember (Weihnachten) 26. Dezember (Tag des guten Willens) Fällt ein gesetzlicher Feiertag auf einen Sonntag, ist der folgende Montag Feiertag. Die Hauptferienzeiten sind Anfang/Mitte Dezember bis Anfang/Mitte Januar (während dieser Zeit viele Betriebsschließungen) und Mitte Juli bis Mitte August.

Öffnungszeiten:
Banken: in den Städten Mo bis Fr 8.30/9-15/15.30 Uhr, Sa 8-11/12 Uhr, in der Provinz kürzere Öffnungszeiten; Postämter: Mo bis Fr 8-16.30 Uhr (kleinere Postämter geschlossen von 13-14 Uhr), Sa 8-12 Uhr; manche Schalter schließen Mo bis Fr bereits um 15.30 Uhr und Sa bereits um 11 Uhr. Geschäfte: Mo bis Fr 8/9-17/18 Uhr, Sa 9-14/16 Uhr, einige auch am Sonntagvormittag; Supermärkte Mo bis Fr 9-19 Uhr, Sa 817/18 Uhr, So 9-14/17 Uhr. Büros: Mo bis Fr 8.30-16.30 Uhr.

Kleidung:
SOMMERHALBJAHR (europäischer Winter): Leichte Kleidung. Für die höheren Gebiete sowie in Herbst und Frühjahr sollte Übergangskleidung mit Pullover mitgenommen werden. Die Mitnahme eines Regenschutzes ist notwendig, da häufig zwar kurze, aber heftige Regenschauer auftreten können. WINTERHALBJAHR (europäischer Sommer): Das Wetter ist zu dieser Zeit vorwiegend sonnig. Daher ist auch leichtere Kleidung angebracht; vor allem in der Provinz KwaZulu/Natal. Wärmere Kleidung braucht man nur am Kap und in höhergelegenen Gebieten sowie für die doch im Allgemeinen recht kühlen Abende. Regenschutz sollte man auf jeden Fall dabeihaben. Festes Schuhwerk ist grundsätzlich notwendig. In den besseren Hotels und Restaurants ist formelle Kleidung mittags teilweise, abends aber unbedingt erforderlich. Eine gute Sonnenbrille ist unerlässlich.

Vorgeschriebene Impfungen:
Keine bei Einreise direkt aus Europa. Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN sowie aus Eritrea, Sambia, Sao Tomé und Principe, Somalia und Tansania.

Empfohlene Impfungen:
Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Währungseinheit:
Währungseinheit: Rand (R) 1 Rand = 100 Cents. 1 US-$ = ca. 10.97 R 1 Euro = ca. 12.91 R

Devisenbestimmungen/Umtausch:
Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt Einfuhr Landeswährung: bis zu 25.000 Rand. Bei höher liegenden Beträgen muss eine Genehmigung der South African Reserve Bank vorliegen. Deklaration: Ja - Die Ausfuhr von Rand und Fremdwährungen ist deklarierungspflichtig. Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge. Ausfuhr Landeswährung: in Höhe der Einfuhr, maximal jedoch bis 25.000 Rand. Es ist möglich, dass bei Ausreise Umtauschbelege vorgewiesen werden müssen. Umtauschempfehlung: im Reiseland Umtausch: Bargeld (Euro oder US-$) kann in den Großstädten gewechselt werden, sollte aber wegen der hohen Kriminalität nur in begrenztem Maße mitgeführt werden. Geld gewechselt werden sollte nur in Banken oder offiziellen Geldwechselstuben, sonst besteht die Gefahr, dass man falsche 200 Rand-Banknoten erhält.. Beim Geldtausch muss zwingend der Reisepass vorgelegt werden. Internationale Kreditkarten: Ja - werden weitgehend akzeptiert. In kleinen Orten und in ländlichen Gebieten sowie in kleineren Geschäften und an Tankstellen ist nur Barzahlung möglich. Euroschecks: Nein Geldautomat: Ja - mit Kreditkarte oder Girocard (mit Maestro-Logo), an internationalen Geldautomaten, die in den größeren Städten ausreichend vorhanden sind sowie am Flughafen. ACHTUNG: An Geldautomaten wird zu erhöhter Vorsicht geraten. Neben einfachem Raub und Trickdiebstahl nehmen Manipulationen der Geldautomaten und Missbrauch der Kartendaten zu. Es sollten nur Geldautomaten benutzt werden, die sich in Shopping Malls, Supermärkten und Banken befinden, nicht solche, die außen an Gebäuden angebracht sind. Sollte man beim Geldabheben angesprochen werden, ist ein gesundes Misstrauen angezeigt. Reiseschecks: Ja - Reiseschecks in Euro oder US-$ werden von Banken zum Einlösen angenommen. Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig. Rücktausch: Der ursprüngliche Umtauschbeleg der Bank ist vorzulegen.

Hinweise:
Südafrika bietet das ganze Jahr über gute klimatische Bedingungen. Für die Kap-Provinzen sind September bis Mai zum Reisen besonders geeignet. Für die subtropische Küste KwaZulu/Natals sind jedoch die Wintermonate Juni bis August die Hochsaison.

 

 

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