Reiseinfos

Japan

 

Einreise für Deutsche (Kurzfassung):
Deutsche benötigen für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen kein Visum. Erforderlich sind: - ein für den Aufenthalt gültiger Reisepass - Rück- oder Weiterreiseticket - genügend Geldmittel

Lage:
Japan besteht aus den vier großen Inseln: HONSHU mit den Städten Tokyo, Osaka, Nagoya, Kyoto, Kobe, Hiroshima HOKKAIDO im Norden mit der Stadt Sapporo SHIKOKU vor dem Südteil Honshus KYUSHU im Süden mit den Städten Fukuoka und Nagasaki Zudem gehören dazu die RYUKYU-Inseln mit Okinawa und zahlreichen kleinen gebirgigen Inseln. Japan ist vom asiatischen Festland durch die Soya-(La Perouse) Straße im Norden, das Japanische Meer (auch Ostmeer genannt) und die Korea-Straße im Westen getrennt. Fläche: 377.837 km². Verwaltungsstruktur: 47 Präfekturen, darunter 3 Stadtpräfekturen (Tokyo, Osaka und Kyoto).

Einwohner:
Bevölkerung: ca. 128,1 Millionen In den Städten: Tokyo (Hauptstadt) ca. 9 Millionen (mit Vororten ca. 13,1 Millionen) Yokohama ca. 3,7 Millionen Osaka ca. 2,7 Millionen (mit Vororten ca. 8,7 Millionen) Nagoya ca. 2,3 Millionen Sapporo ca. 1,9 Millionen Kobe ca. 1,5 Millionen Kyoto ca. 1,5 Millionen Fukuoka-Hakata ca. 1,5 Millionen Kawasaki ca. 1,4 Millionen Hiroshima ca. 1,2 Millionen Saitama ca. 1,2 Millionen Sendai ca. 1,05 Million Kitakyushu ca. 977.300

Sprache:
Staatssprache ist Japanisch. Englisch wird in den großen Hotels, Kaufhäusern und im Geschäftsleben von einigen Personen gesprochen. Auf dem Land sind Grundkenntnisse in Japanisch unbedingt notwendig. Bei geschäftlichen Besprechungen muss davon ausgegangen werden, dass nicht alle Gesprächspartner, insbesondere oft auch nicht die Geschäftsleitung, genügend Englisch für Verhandlungen beherrscht. Es wird daher für Verhandlungen häufig notwendig sein, einen Dolmetscher mitzunehmen.

Zeitverschiebung:
Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +8 Stunden. Während der europäischen Sommerzeit sind es nur noch +7 Stunden.

Stromspannung:
100 Volt Wechselstrom, 50 Hertz (Tokyo und östliches Japan) bzw. 60 Hertz (Osaka, Kyoto, Nagoya und westliches Japan). Meist sind Steckdosen für 2-polige Flachstecker (Typ A) vorhanden, selten dagegen für 3-polige Flachstecker (Typ B). Adapter sind für beide erforderlich. In internationalen Hotels gibt es auch Steckdosen für 110 und für 220 Volt. Diese kann man auch ohne Adapter verwenden.

Telefon:
Von Deutschland, Österreich oder der Schweiz nach Japan wählt man 0081, dann die Ortsvorwahl (z.B. Tokyo 03, Sapporo 011) ohne die erste 0, danach die Amtsvorwahl und dann die Teilnehmernummer. Von Japan nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Von Japan ins Ausland mit direkter Einwahl kann man von einigen Telefoneinrichtungen (grüne oder graue Fernsprecher, Symbol "International & Domestic Card/Coin Telephone" mit Karten telefonieren (gibt es an Kiosken oder in Geschäften). Ansonsten kann man mit 10- oder 100-Yen-Münzen telefonieren. Internationale Telefongespräche (an öffentlichen Fernsprechern und privaten Telefonapparaten) können auch per Vermittlung geführt werden, jedoch gibt es diverse, ständig wechselnde Anbieter mit unterschiedlichen Gebühren und Telefonnummern (muss vor Ort abgeklärt werden). NOTRUFNUMMERN: Polizei 110, Unfallrettung und Feuerwehr 119, Japan Help-Line (0120) 46 19 97. "Tokyo English Life Line" (TELL) - Telefondienst für Touristen in Notfällen: Tel. (03) 57 74 09 92 (täglich 9-23 Uhr, landesweit).

Mobilfunk:
Netztechnik: 3G 2100 und 3G 1700. In Japan wird die PDC-Technologie (personal digital cellular) eingesetzt, die mit Mobil-Standards anderer Länder nicht kompatibel ist. Es bestehen keine GSM-Netze. Auch die Quad-Band-Handys können nicht benutzt werden. Lediglich mit Mobiltelefonen der 3. Generation, also mit UMTS (Universal Mobile Telecommunications System), kann man in Japan problemlos telefonieren. Derzeit gibt es Roamingverträge von u.a. Telekom Deutschland und Vodafone mit Anbietern in Japan. Reisende, die kein Mobiltelefon der 3. Generation besitzen und nicht auf ein Handy in Japan verzichten möchten, können auch ein PDC-Mobiltelefon vor Ort in Japan mieten. In diesem Fall ist nur die eigene (mitgeführte) SIM-Karte in das gemietete Mobiltelefon einzulegen.

Feiertage:
- 1. Januar (Neujahr/Gantan) - 12. Januar (Tag der Volljährigkeit/Seijin no Hi; zweiter Montag im Januar) - 11. Februar (Tag der Staatsgründung/Kenkokukinen no Hi) - 21. März (Frühlingsanfang/Shunbun no Hi) - 29. April (Tag des Showa-Kaisers/Showa no Hi) - 3. Mai (Verfassungstag/Kempo Kinenbi) - 4. Mai (Tag des Grüns/Midori no Hi) - 5. Mai (Tag des Kindes/Kodomo no Hi) - 20. Juli (Tag des Meeres/Umi no Hi; dritter Montag im Juli) - 15. September ("Ehret das Alter"/Keiro no Hi; dritter Montag im September) - 23. September (Herbstanfang/Shubun no Hi) - 21. Oktober (Tag des Sports/Taiku no Hi; zweiter Montag im Oktober) - 3. November (Tag der Kultur/Bunka no Hi) - 23. November (Tag der Arbeit/Kinro Kansha no Hi) - 23. Dezember (Nationalfeiertag; Geburtstag des Kaisers/Tenno Tanjobi) Wenn der eigentliche Feiertag auf einen Sonntag fällt, ist es im Allgemeinen üblich, den folgenden Montag arbeitsfrei zu geben. Ende April bis Anfang Mai: die "Goldene Woche" eignet sich nicht für Geschäftsbesuche, da in dieser Zeit vielfach Betriebsferien gemacht werden. Fällt ein Feiertag in diese Zeit, wird er auf den ersten Arbeitstag nach der Goldenen Woche verlegt. Etwa am 15. August, zum "Obon-Fest" ("Ehrung der Toten"; keine Feiertage), werden oftmals Unternehmen geschlossen oder verreisen viele Arbeitnehmer. Vor und nach den Neujahrsfeiertagen geben manche Unternehmen ihren Angestellten noch zusätzlich frei. Es bietet sich deshalb nicht an, geschäftliche Termine in diese Zeit zu legen. Die Hauptferienzeiten sind zur Zeit der Goldenen Woche, des Obon-Festes und des Jahreswechsels.

Öffnungszeiten:
Banken: Montag bis Freitag 9-15 Uhr; Büros: Montag bis Freitag 9-17 Uhr, manche auch Sa 9-12 Uhr; Geschäfte: täglich von 10-20 Uhr (ein Ruhetag in der Woche ist üblich). Warenhäuser sind montags meist geschlossen. In Städten mit mehreren großen Kaufhäusern sind diese jeweils an einem anderen Wochentag geschlossen, also nie alle gleichzeitig. Sonntags haben diese jedoch von 10-19 Uhr geöffnet.

Kleidung:
Im Frühjahr und Herbst sind leichte Wollsachen angebracht, im Sommer ist Sommerkleidung aus leichten, atmungsaktiven Materialien zu empfehlen. Regenbekleidung sollte man immer dabeihaben, besonders aber in der Regenzeit von Juni bis Mitte Juli. Bereist man Japan im Winter, sollte man warme Wollkleidung und einen Mantel nicht vergessen, da es im Winter in Japan oft empfindlich kalt werden kann. Außerdem sollte man beachten, dass es in Japan üblich ist, seine Straßenschuhe beim Betreten der Häuser und Tempel abzulegen.

Vorgeschriebene Impfungen:
Keine.

Empfohlene Impfungen:
Keine.

Währungseinheit:
Währungseinheit: Yen (¥) 1 Yen = 100 Sen. 1 US-$ = ca. 118.43 ¥ 1 Euro = ca. 139.39 ¥

Devisenbestimmungen/Umtausch:
Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt Deklaration: Ja - 1. bei der Ein- und Ausfuhr von Fremd- oder Landeswährung im Wert ab 1 Million Yen (inklusive Reiseschecks etc.). >>> 2. Bei der Einfuhr von Gold (ungeachtet der Reinheit) und Barmittel in Fremd- oder Landeswährung oder in Form von Reiseschecks etc. im Gesamtwert von mehr als 200.000 Yen >>> 3. bei der Ein- und Ausfuhr von Gold mit einer Reinheit von mehr als 90 Prozent über 1 kg Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt Umtausch: am besten US-$, weniger Euro. Der Umtausch ist in Banken und autorisierten Wechselstuben möglich. Internationale Kreditkarten: Ja - werden in größeren Hotels, den meisten Business-Hotels, den Kaufhäusern, bei zahlreichen Autovermietern und größeren Geschäften in Großstädten und touristischen Gebieten akzeptiert. Geldautomat: Ja - mit Kreditkarten kann an Automaten Geld abgehoben werden. >>> Inhaber von Karten mit Maestro-Logo und EMV-Chip können derzeit hauptsächlich an Automaten der Banken AEON oder Seven Geld abheben. Inhaber dieser Karten sollten deshalb Alternativen parat haben. >>> Geldautomaten sind teilweise am Wochenende und nachts nicht in Betrieb. >>> Bei Reisen abseits von Großstädten sollte genügend Yen-Bargeld mitgenommen werden. Reiseschecks: Ja - am besten in US-$; sie können bei Banken eingewechselt werden. >>> Da die Akzeptanz von Reiseschecks in Banken jedoch rückläufig ist, sollten immer auch noch andere Zahlungsmittel (Bargeld, Kreditkarte etc.) für die Reise mitgeführt werden.

Hinweise:
Der Herbst von Mitte September bis Ende November und der Frühling von Mitte März bis Mitte Mai sind die angenehmsten Reisemonate.

 

 

 

 

Zurück zur Übersicht

 

 

Anmeldung zum Newsletter

Hauptkatalog 2018 - 2019

Der neue Hauptkatalog 2018 - 2019 ist da